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Ein Hund kommt ins Haus

Tania Buchholz

Tania Buchholz

Tipps für Welpenbesitzer

Um einen umweltsicheren Hund zu bekommen, sind die ersten Lebensmonate des Welpen entscheidend. Die Sozialisierung auf Menschen, Hunde und andere Tiere, sowie die Gewöhnung an die Umwelt sind nicht nur Aufgabe jedes verantwortungsvollen Züchters. Auch nach der Übergabe des Welpen an seinen neuen Besitzer sollte dieser ihn an alle möglichen Ereignisse gewöhnen, die im Leben auf ihn zukommen könnten.

Nachfolgende Tipps für gemeinsame Unternehmungen können dem Welpen helfen, auch später den Alltag unerschrocken und selbstbewusst zu meistern.

 

  • Regelmäßige Kontakte mit erwachsenen, aber vor allem auch gleichaltrigen Hunden

  • Besuche in einem Tierpark

  • Überqueren von Brücken oder Stegen

  • Durchqueren von Tunneln

  • Laufen über unterschiedliche Untergründe (Sand, Beton, Fliesen, Holz, Gitterroste etc.)

  • Besuche von belebten Plätzen (Bahnhof, Wochenmarkt, Fußgängerzone, Kaufhaus etc.)

  • Fahrten mit Bus, Bahn oder Schiff

  • Fahrstuhl fahren

  • Mitnahme in Restaurant / Kneipe

  • Spaziergänge am Strand / See / Bach mit Bademöglichkeit (Wassergewöhnung)

 

Sicher gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Entscheidend hierbei ist nur, den Welpen nicht zu zwingen, bestimmte Dinge zu tun und ihn nicht zu überfordern. Die Länge und die Häufigkeit der Ausflüge sollten dem Alter des Hundes angepasst sein. Er braucht nach jedem Ausflug viel Ruhe und Zeit, die Eindrücke zu verarbeiten.

Hunde sind sozial lebende Rudeltiere, die nicht auf das Alleine sein eingestellt sind. In fast jeder Mensch-Hund Beziehung gibt es allerdings Situationen, in denen der Hund mal alleine bleiben muss. Dies muss er erst lernen. In der Natur machen schon Welpen, die kurzfristig ihre Gruppe verlieren, instinktiv durch Winseln und Jaulen auf sich aufmerksam, damit die Mutter sie leicht wieder finden kann. Dieses natürliche Verhalten würde aber im Zusammenleben von Mensch und Hund oft zu großen Problemen führen. Deshalb heißt die wichtigste Regel für das Üben des Alleinbleibens:

Kehren Sie nie zum Hund zurück, wenn er versucht, akustisch auf sich aufmerksam zu machen!

Damit Sie gar nicht erst in diese Situation kommen, ist es sinnvoll, den Hund anfangs nur wenige Sekunden allein zu lassen und dann die Übung Minute für Minute zu steigern. Dies gilt für Welpen gleichermaßen, wie für erwachsene Hunde, die bereits Probleme mit dem Alleinsein haben.

Gehen Sie anfangs nur in einen anderen Raum und schließen die Tür kurz hinter sich, so dass der Hund nicht hinterherkommen kann, öffnen die Tür dann aber umgehend wieder.

Lassen Sie ihren Hund kurz in der Wohnung zurück, während Sie z.B. den Müll hinausbringen.

Ziehen Sie sich auch mal Schuhe und Jacke an, als würden Sie längere Zeit weggehen (Sie kommen aber umgehend wieder). Hunde sind gute Beobachter und finden schnell heraus, dass dies Rituale des Menschen sind, aufgrund derer sie dann für längere Zeit verlassen werden. Nur das Anziehen kann dann schon Unruhe beim Hund auslösen.

Vermeiden Sie aufwendige Abschieds- oder Begrüßungszeremonien. Dies kann beim Hund ebenfalls zu unnötiger Aufregung führen.

Hat Ihr Hund erst einmal gelernt, eine halbe oder ganze Stunde allein zu bleiben, sind auch ein paar Stunden oft kein Problem mehr.

Tania Buchholz

Zum Brook 12
24238 Lammershagen

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Buchholz

Zum Brook 12

D - 24238 Lammershagen

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